Dieser Abschnitt soll einen kleinen Einblick in die Sprache Patrievsa (Eigenbezeichnung) oder Patrievisch (die deutsche Übersetzung) geben und einige Besonderheiten präsentieren.
Auf einige eventuell offene Fragestellungen wird nach einer leichtgewichtigen Übersicht näher eingegangen. 

Spezielle Zählweise

Die Patrievische Zählweise verwendet ein einzigartiges System, das anders als bisher bekannte natürliche Sprachen funktioniert, dennoch aber sofort intuitiv anwendbar ist.

Vermeidung von Mehrdeutigkeiten

Ein Charakteristikum des Patrievischen ist die Vermeidung von Mehrdeutigkeiten, nach welchen sich die Mehrheit der gesprochenen Sprachen richtet. Sogenannte Homonyme, finden sich im Patrievischen von daher nur bedingt bzw. fehlen komplett. Die Differenzierung ist dadurch zwar größer, erfordert jedoch auch einen zusätzlichen Lernaufwand.

Vollständig Kontext unabhängig

In dieser Sprache gibt es weder einen Bezug zu einer real existierenden Region noch zu einer erfundenen Welt ("Conworld"). Wer sich solche Welten dazu erschaffen möchte, kann dies jederzeit uneingeschränkt unternehmen. Die Sprache ist frei von politischen, religiösen oder sonstigen Ansichten. Wenn man möchte, kann man sie auch in Fantasiewelten (Stichwörter: Fremde Planeten u. Lebewesen) einbauen, auch wenn sie nicht für diesen Kontext konzipiert wurde.

Umfassendes Buch

Grundlage und Ausgangsbasis für das ganze Sprachprojekt ist das hier ebenfalls vorgestellte Buch. In diesem wurde nicht nur stur die fiktive Sprache durchexerziert, sondern auch Ein- und Ausblicke in das Themengebiet "Sprache/Linguistik" gegeben. Es soll von daher auch als eine Art Anregung oder Leitfaden behilflich sein, selbst in der Spracherstellung aktiv zu werden.

Angelehnt an natürliche Sprache

Patrievisch orientiert sich an natürlichen Sprachen und ist daher keinesfalls als Hilfssprache (wie etwa Esperanto) geeignet. Viele Wörter entlehnen sich aus dem Dialekt des Autors, was ebenso die Verwendbarkeit als global anwendbare Sprache stark einschränkt. Auf der anderen Seite können wiederum viele Vokabeln schneller erlernt werden.

Gender inkludiert

Obwohl das Patrievische zwei grammatische Geschlechter hat (man hätte auch gut und gerne komplett darauf verzichten können), bietet es mit einer eigens definierten "Geschlechtsverbindenden (GV)" Form eine neutrale Bezeichnung, die nicht nur maskuline und feminine Genera inkludiert, sondern auch eine eigene Bezeichnung für nicht definierbare Geschlechter - wie sie sich etwa in der LGTBQ+ Bewegung finden - repräsentiert. Eine eigene Sprech- und Schreibweise wie es sie im Deutschen mit *Genderstern (oder Ähnlichem) gibt, ist somit obsolet, da viele Bezeichnungen automatisch als "GV" markiert sind.

Klare Lautschrift - Kompakte Schreibweise

In der Schreibweise wurde große Sorgfalt gesetzt, Wörter so auszusprechen, wie sie auch geschrieben wird. Diese ausgeprägte Lautschrift bedingt eine Mehrzahl an Sonderzeichen (diakritische Zeichen), Diphthonge als auch sogar einen Triphthong!

Homepage mit zahlreichen Ergänzungen

patrievsa.com ergänzt den Inhalt des Buches um eine Vielzahl an Inhalten, wie über 80 verschiedene Audiofiles, Blog-Einträge, welche die Exkurse im Buch mit einem bunten Mix an Themen fortführen und zahlreichen, vielfältigen Übungen. Diese sind für alle Enthusiasten gedacht, die sich tatsächlich mit der Sprache näher beschäftigen möchten. Gleichzeitig wurde dadurch eine aktive Qualitätskontrolle an die Sprache selbst durchgeführt.


Antworten auf Fragen…

…die man sich vielleicht stellt, oder auch nicht ;)

NEIN! - denn wie jede natürliche Sprache, hat auch diese gewisse Merkmale, die sicherlich nicht jedem oder jeder logisch erscheinen mögen, und damit auch Recht haben. Dies ist eine bewusst getroffene Entscheidung, die auch, zumindest nicht für das Patrievische, mehr revidiert werden wird.

 

NEIN - definitiv nicht! Es gibt mit Sicherheit noch einige Spitzfindigkeiten, welche noch nicht definiert oder ausformuliert wurden. Es können also immer wieder neue Bereiche dazukommen oder aber bereits bestehende abgeändert werden. Das Buch ist also nur eine Momentaufnahme dessen, was ich zu diesem Zeitpunkt so festlegen konnte. 

Ganz einfach, ich wollte die Schreibweise möglichst “kompakt” halten. Natürlich hätte man auch auf sämtliche diakritische Zeichen verzichten können. Um aber im Einklang mit der Charakteristik einer klaren Lautsprache zu bleiben, hätte man sich trotzdem einige Besonderheiten, wie etwa mehr Diphthonge, merken müssen - vergleichbar mit /ie/ im Deutschen für das langgesprochene /i/ etc. 

Sehr gerne! Nehme einfach Kontakt mit mir auf, was dich besonders interessiert. Wie auch schon im Buch erwähnt: “Korrekturen, Abspaltungen, Verbesserungen, Adaptierungen, ... alles sei jederzeit, und von allen erlaubt und erwünscht, sofern es dafür Personen da draußen in der realen Welt geben sollte,  die sich dessen tatsächlich bemächtigen wollen.” 

Das kommt primär daher, dass die Sprache zwar zu keinerlei existierenden Staat, Land oder sonstigen Territorial zugeordnet werden kann, der Autor seine Muttersprache jedoch als Referenz hergenommen hat. 

VIELE! Je mehr und tiefer man sich mit der Sprache beschäftigt(e), desto mehr tauchen Feinheiten auf, die man korrektiveren könnte. Das kann vom Wortschatz bis hin zu grammatischen Details sein. 

VIELLEICHT? - Es ist zwar nicht vorgesehen, und es ist auch nicht sehr wahrscheinlich, noch eine weitere Auflage zu publizieren, doch ich möchte es an dieser Stelle nicht völlig ausschließen.

JA - es werden definitiv weitere Entwicklungen geben, auch aufgrund möglicher Rückmeldungen. Wie und vor allem in welcher Form sich diese auswirken werden, kann ich aber nicht abschätzen. Jedenfalls werden Entwicklungen nur online eingepflegt werden (vorbehaltlich weiterer Auflagen - siehe vorige Frage).

Solange es mir möglich ist, werde ich versuchen den Webauftritt sowohl zu hegen als auch zu pflegen und entsprechende “BLOG” Einträge sowie Weiterentwicklungen zu erstellen.